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Mittwoch, 10. Juni 2015

Ärmellose Blümchenbluse

Um für hochsommerliche Temperaturen, wie wir sie letzte Woche hatten, gut ausgestattet zu sein, habe ich mir ein leichtes Sommerblüschen genäht:


Den hübschen blumigen Stoff habe ich letztes Jahr auf dem Stoffmarkt gekauft und ein Teil davon bereits hier zu einem Maxirock verarbeitet. Als Schnitt für das Blüschen habe ich das Oberteil eines Jumpsuits aus der burda easy FS 2014 verwendet und modifiziert.

Für die Miniraglanärmel des Oberteils habe ich einen kontrastfarbenen roten Stoff verwendet und den Hals- und Armausschnitt mit selbstgemachtem Schrägband eingefasst. Am Halsausschnitt steht das Schrägband leider etwas ab. Habt ihr eine Idee, wie ich das beheben kann oder wie ich so etwas vermeiden kann?


Im Rückenteil habe ich zum Öffnen (und Belüften ;-)) einen langen Schlitz eingearbeitet. Im Nachhinein kam er mir etwas zu lang vor und ich hatte Sorge, dass man das Darunter sehen kann. Aber zum Glück blitzt da nichts hervor.  


Den Saum habe ich vorne und hinten abgerundet. Hinten etwas länger als vorne - das gefällt mir sehr gut. Beim Zuschneiden habe ich einfach ein Hemd auf den Stoff gelegt und die Abrundungen übertragen. 


Fazit:
Ein optimales Blüschen für sommerliche Temperaturen auf dem eigenen Balkon oder in den eigenen vier Wänden. In die Öffentlichkeit würde ich mich damit aber nicht trauen. Warum? Der leichte Stoff, die Stoffkombination und der abgerundeten Saum gefallen mir zwar sehr gut, aber der Schnitt ist für ein Oberteil nicht optimal. Wenn man bedenkt, dass der gleiche Schnitt auch für einen Blouson angelegt ist, ist das kein Wunder. Die Armausschnitte sind einige Zentimeter zu tief und im Bereich darum herum ist einfach zuviel Stoff vorhanden. Auf dem ersten Bild kann man es gut sehen, obwohl ich es da schon ganz gut kaschiert habe.

Den Blouson nach gleichem Schnitt habe ich übrigens auch genäht (Bilder kommen noch) und dafür ist der Schnitt perfekt. Aber ein Oberteil, das man direkt auf dem Körper trägt, hat einfach andere Bequemlichkeitszugaben als ein Oberteil, welches man als Jacke trägt. Eigentlich logisch. Aber daran habe ich beim Zuschneiden nicht gedacht, da war ich noch ganz selig, dass ich für Bluse und Blouson nur einen Schnitt benötigte. 

Habt einen schönen Mittwoch,
ella.

Linkparties: MMM, MMI

Mittwoch, 25. Februar 2015

Tag 286: Polkadot Bluse

Heute habe ich eine Bluse genäht, die ich schon vor längerer Zeit zugeschnitten hatte. Ich finde, die schwarzweißen Pünktchen mit den gelben Einfassungen passen super zur senfgelben Strickjacke und machen gute Laune im kalten Winter.


Für das Vorderteil habe ich schwarzweiß gepunktete Baumwolle und für die Ärmel Mini-Pünktchen Baumwollstoff verwendet. Für die Rückseite habe ich ein schwarzes T-Shirt upgecyclet. Die Kanten an Hals, Ärmel und Saum sind mit gelbem Schrägband eingefasst.


Den Schnitt für die Bluse habe ich aus der Burda 7/2012. 


Damit die Bluse auch auf Taille getragen werden kann, habe ich hinten noch zwei Bänder eingenäht:


Linkparties: MMM, MMI, UpcyclingDienstag

Genießt den Mittwoch Abend,
mademoisella.

Samstag, 31. Mai 2014

Tag 61 - 62: Upcycling / Blusentop - Etui

Heute waren K. und ich endlich auf dem lange und heiß ersehnten Stoffmarkt. Wir hatten super Wetter und haben uns mit tollen Stoffen eingedeckt. Während sich gerade einige meiner Stoffe in der Waschmaschine befinden und ich am Schreiben dieser Zeilen bin, genieße ich einen Fencheltee. Denn trotz schönstem Sonnenschein hält sich die Erkältung immer noch sehr gerne bei mir auf...


Und bevor ich gleich zum Samstagskaffee spaziere, stelle ich euch noch meine heutigen Näh - Projekte vor:

 

Tag 61 und 62: Upcycling - Aus Bettwäsche wird Blusentop und Etui

 

Nach einem Schnitt aus einer Brigitte-Zeitschrift habe ich ein Blusentop genäht. Der Schnitt ist sehr simpel und das Blusentop schnell genäht. Ich habe dazu alte Retro-Bettwäsche upgecyclet und habe oben ein Satinband eingezogen.


Aus derselben Retro-Bettwäsche habe ich dann noch ein kleines Etui für Kleingeld, Ausweis etc. genäht.



Ein wunderschönes Wochenende mit ganz viel Sonne wünscht euch
mademoisella.

Freitag, 11. April 2014

Tage 8 bis 11: Schnullerband / Gärtnerschürze / Bluse / Rock

Da mein Laptop die letzten Tage nicht so wollte wie ich, stelle ich heute die vier Nähprojekte der letzten Tage vor:

Tag 8: Schnullerband für O.

Für den Sohn einer Freundin habe ich ein Schnullerband genäht, damit der Schnuller immer in greifbarer Nähe bleibt. 
Dazu habe ich blauweiß gestreiften Baumwollstoff, rotes Kordelband und ein weißen Holzklips verwendet. Anschließend habe ich noch ein kleines Füchschen aus meinem Lieblingsfuchsstoff genäht und auf dem Schnullerband angenäht.

 

Fertig ist das süße Schnullerband. Viel Vergnügen damit :).

Tag 9: Upcycling // Bettwäsche und Vorhangstoff wird Gärtnerschürze für K. 

Meiner Freundin K. mit dem ultragrünen Daumen möchte ich eine Gartenschürze schenken. Gerade im Frühling, wo so viel sprießt und blüht und auch viel Arbeit im Garten wartet, ist eine bunte Schürze bestimmt eine tolle Motivation, sich der Pflanzen- und Blumenwelt zu widmen.



Für diese farbenfrohe Gartenschürze habe ich einen beschichteten Baumwollstoff, Schrägband, aussortierte Bettwäsche sowie einen nicht mehr verwendeten Vorhang benutzt. Mit einem passenden Schnitt von Burda und der dazugehörenden Beschreibung war die Schürze im Nu genäht.



Tag 10: Kleid wird zur ärmellosen Bluse

Ein Kleid, welches ich mir vor einigen Wochen aus geblümter Viskose genäht habe, hatte eine Passform, mit der ich unzufrieden war. Daher habe ich es als Bluse umfunktioniert. Ich habe es auf die gewünschte Länge gekürzt und mit einem feinen Spitzenband am Saum verschönert.


Tag 11: Upcycling // Kleid wird Rock

Bei Kleiderkreisel habe ich günstig ein Kleid erstanden, welches mir von der Passform nicht gefällt. Daher recycle ich es heute und nähe ein Rock daraus.


Dieses Upcycling ist sehr einfach umzusetzen. Erst messe ich den Umfang meiner Hüften. Dazu addiere ich 10 cm. Ich messe die Länge eines Rockes, der mir gut passt. Dann lege ich das Kleid glatt auf einen Tisch und schneide ein Rechteck zu (Hüftmaß + 10 cm x Wunschlänge des Rockes). An Nahtzugaben gebe ich seitlich je 1 cm hinzu. Für den Bund rechne ich 1,5 cm Nahtzugaben hinzu und da ich das Rechteck vom unteren Saum nach oben zuschneide, benötige ich für den Saum keine Nahtzugabe.Der Saum des Kleides ist ja bereits umgenäht und das übernehme ich so für den Rock.

Nachdem ich das Rechteck aus dem Kleid zugeschnitten habe, liegen 2 Stoffstücke mit den gleichen Maßen vor mir. Ich lege die rechten Seiten aufeinander und nähe beide Seitennähte zusammen. Danach versäubere ich sie mit dem Zickzackstich meiner Nähmaschine oder einer Overlock. Anschließend versäubere ich den oberen rand, bügle den Bund 1,5 cm nach innen und nähe eine Naht etwa 1cm von der oberen Kante entfernt. Dabei lasse ich 2 cm für das Gummiband offen. Mit einer Sicherheitsnadel ziehe ich dann das Gummiband in der passenden Länge ein, nähe die beiden Enden zusammen und nähe die 2 cm Öffnung in der Naht zu.


Und hier ist der Upcycling-Rock: